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  • Griechenland: Grenzübergang Krystallopigi ab sofort auch für Lkws geschlossen

    Seit Monaten begrenzt Griechenland die Einreise über seine Landgrenzen wegen des Coronavirus deutlich. Für Lkw-Verkehre standen bislang allerdings 7 Landgrenzübergänge offen, zwei davon an der Grenze Griechenland-Albanien: Krystallopigi und Kakavia. Wie der griechische Verband OFAE jetzt über die IRU mitteilt, wurde der Grenzübergang Krystallopigi bis auf Weiteres für alle Verkehre geschlossen, d.h. auch für Lkws.

    Der Grenzübergang Kakavia bleibt weiter geöffnet, und zwar

    • für Lkw-Transporte (24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche) - Lkw-Fahrer benötigt keinen negativen PCR-Test
    • für Privatpersonen mit spezieller Erlaubnis und negativem PCR-Test - maximal 750 Einreisen pro Tag.

    Die 750-Personen-Grenze soll auf Lkw-Fahrer keine Anwendung finden. Allerdings wird die Obergrenze von 750 Personen pro Tag über das auch für Lkw-Fahrer obligatorische "Passenger Locator Form" (PLF) gemanagt, das offenbar keinen Unterschied zwischen Lkw-Fahrern und anderen Personen macht. Das kann nach Angaben von OFAE dazu führen , dass auch die eigentlich ausgenommenen Lkw-Fahrer nicht  mehr den für die Einreise nötigen QR-Code zugesandt bekommen, sobald die 750-Personen-Grenze für den geplanten Einreisetag überschritten ist; sie erhalten dann vielmehr eine eMail mit der Info "maximum number of entries has been reached". Eine Einreise ohne QR-Code ist nicht möglich.

    Falls die Einreise eines Lkw-Transports nach Griechenland über die albanische Grenze in dringenden Fällen unvermeidlich ist und es dem Fahrer aus den oben beschriebenen Gründen nicht gelingt, für Kakavia den für die Einreise erforderlichen QR-Code zu erhalten, empfiehlt OFAE, dass der Fahrer im PLF die Einreise über einen anderen für Lkw offenen griechischen Grenzübergang anmeldet (etwa Evzoni an der Grenze mit Nordmazedonien). Mit dem auf diese Art erhaltenen QR-Code könne der Fahrer dann auch über Kakavia einreisen, da die Kontrollbeamten wissen, dass Fahrer nicht unter die 750-Personen-Obergrenze fallen. Ohne QR-Code können sie die Fahrer nicht einreisen lassen, sie werden aber QR-Codes akzeptieren, auch wenn diese für einen anderen Grenzübergang ausgestellt wurden.